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Köhring, Manuel
Die Besonderheiten der Rhapsodien bei Johannes Brahms
Lage 1998, 51 S., ISBN 3-932136-31-4, 19,90 Euro

In der Vielzahl der musikalischen Gattungen nimmt die Kompositionsform der Rhapsodie eine Sonderstellung ein. Trotz ihrer bis in die griechische Antike zurückgehenden Geschichte ist diese Gattung von nur wenigen Komponisten bedacht und mit diversen formverfremdenden musikalischen Inhalten erfüllt worden. Gleichwohl tragen einige der herausragendsten Schöpfungen der gesamten Musikliteratur gerade diesen Titel. Dazu gehören Rachmaninovs "Paganini-Rhapsodie", Ravels "Rhapsodie Espagnole" und Gershwins "Rhapsody in Blue", um nur einzelne berühmte Werke zu nennen. Johannes Brahms hat diese Gattung mit vier Werken bedacht, einer Komposition für Altstimme, Männerchor und Orchester sowie mit drei Klavierstücken, von denen eines zu den bekanntesten Klavierwerken des Komponisten zählt.

Der Autor zeigt in dem vorliegenden Buch die kompositorischen Inhalte und die strukturellen Konzeptionen der Rhapsodien von Johannes Brahms durch werkanalytische Betrachtungen auf. Darüber hinaus stellt er die Besonderheiten jener Werke bezugnehmend auf die ursprüngliche Bedeutung ihres Titels und im Vergleich mit Rhapsodien anderer Komponisten anschaulich dar.

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